Familientherapie, Familienstellen, Familienaufstellun

Bei der Familientherapie steht die Familie als soziales System im Mittelpunkt der therapeutischen Intervention. Der Blick richtet sich auf die Gesetzmäßigkeiten innerhalb der Familienstruktur, wie z.B. Nähe-Distanz, Machtpositionen, Kommunikationswege u.v.m. Einfach gesagt gilt dei Person, die ien auffälliges Verhalten zeigt (z.B. eine depressive Mutter, eine maegrsüchtige Tochter, ein spielsüchitger Sohn - um nur einige plakative Beispiele zu nennen) nicht automatisch als "das kranke Familienmitglied", sondern zunächst als sogenannter Symptomträger innerhalb des Systems der Familie. Der therapeutische Blick erweitert sich vom Individuum auf die relevante Umgebung in der das "ver-rückte" Verhalten stattfindet. Ziel ist selbstverständlich auch hier die Linderung des Leides des Betroffenen, aber eben auch aller weiteren beteiligten Familienmitglieder. 

Eine wichtige Methode - neben allen klassischen Methoden der Psychotherapie - in der Familientherapie ist die sogenannte Familienaufstellung. Ein Verfahren, das durch unseriöse Anbieter zuweilen in die Esoterik-Schiene abdriftet. Professionell begleitet entsteht durch eine Familienaufstellung auf sehr unmittelbare Weise ein schnelles Verständnis für bestehende Strukturen und Dynamiken innerhalb der Familie. Quasi vom Argumentieren zum Spüren und Verstehen. 

Eine Familienaufstellung ist auch möglich, wenn nicht alle Familienmitglieder verfügbar oder willens sind bei einer Aufstellung mitzuwirken. Bitte sprechen Sie mich mit Ihrem Anliegen an. Wir entwickeln dann gemeinsam die passende Vorgehensweise. 

Aufstellungen lassen sich übrigens nicht nur auf Familienstrukturen anwenden, sondern ebenso klärend auf berufliche Strukturen und Kontexte!